Tief im Herzen steht die Wahrheit Teil 1

Besinne dich!

Kehre tief in dich, zum nachdenken bereit, und besinne dich auf die Quelle deines Lebens. Woher kommst du, und wie bist du zu dem geworden, was du bist? Wen wirst du an der Quelle deines Lebens, an deinem Ursprung, vorfinden? Und was ist die Quelle deines Lebens? Ich spreche hier nicht von deiner Mutter, die dich gebar. Obwohl dies  eine Gemeinsamkeit aller Menschen ist. Wir alle haben eine Mutter, auch wenn manche sie nicht kennen. Selbst unser gemeinsamer Gesandte Isa(Jesus) hatte eine Mutter, welche noch dazu die beste Frau aller Zeiten war. Aber davon spreche ich nicht. Ich spreche von der anderen Gemeinsamkeit. Meine Rede ist von Allah, unser aller Gott. Jenem, den wir Schöpfer, Bildner und Gestalter nennen. Der, der dir, mir und allen anderen das Leben schenkte, und uns unterschiedlich reich und arm machte. Unsere Körper mit unterschiedlichen Vorzügen und bei manch einem mit gefühlten Nachteilen ausstattete. Und dennoch ist Er unser aller Quelle. Nicht die Quelle, die uns zu einem Teil von Allah macht, Gott bewahre. Sondern dahingehend, dass Er uns alle schuf im Anfang, und wir alle zu Ihm zurückkehren am Ende. Wenn wir nun den Gedanken fortführen wollen, dann stellen man sich die Frage, ob wir sonst noch jemanden an der Quelle unseres Lebens vorfinden können? War irgendjemand an der Erschaffung unserer Seele und des Körpers beteiligt, einmal abgesehen von den weltlichen Gegebenheiten, die zur Geburt eines Kindes führen und doch nur Mittel zum Zweck sind? Haben all die selbstgestalteten Götzen und Bilder, in allen Farben und Formen, an der Schöpfung teilgenommen? Nein? Auch nicht die Gesandten und Propheten? Nein? Niemand, der an einen Schöpfer glaubt, wird behaupten, er sei von mehrern erschaffen worden, oder? Selbst Götzenanbeter glauben an einen Schöpfergott. Und noch an blaue, weiße und rote (Gott verzeih). Sie sind dann Gottes Söhne und Töchter in so manch einer Religion. Gott verzeih mir diese ketzerischen Worte. Im Islam hat Allah selbstverständlich keine Töchter, Söhne und sonstige geschaffene Familienmitglieder. Es ist tatsächlich so, dass unsere Seelen anfänglich mit Allah alleine waren. Niemand, der zwischen uns und Allah stand. Und so sollte es immer bleiben. Du solltest niemals zulassen, dass sich jemand zwischen Allah und dich drängt. Und du solltest niemals jemanden als Mittler zwischen dich und Allah lassen. Allah weiß was du denkst, fühlst und sagen möchtest. ER ist dir näher als deine eigene Halsschlagader. Und ER ist der einzige der Vergebung gewährt. Also sollte man sich auch an IHN wenden, wenn man was zu sagen hat, und nicht jemanden anderes vorschicken, weil man denkt er sei besser oder gläubiger. Wenn man sich traut, in Allahs Gegenwart zu sündigen, so sollte man sich auch trauen, sich bei Allah direkt zu entschuldigen. Allah kennt deine Fehler und Schwächen, da ER dich so erschuf wie du bist. Doch solltest du die Bereitschaft zur Besserung besitzen.  Allah wünscht die direkte Ausprache und das direkte Bitten an IHN. Was man sehr gut an dem doch sehr persönlichen Gebet, was wir Muslime verrichten, erkennen kann. Wenn ein Kind beispielsweise seinem Vater oder seiner Mutter ungehorsam war, dann sollte es sich hüten, den Bruder oder die Schwester vorzuschicken, anstatt sich selbst zu entschuldigen. Auch dann nicht, wenn das Geschwisterchen das vermeintliche Lieblingskind sein sollte. Die Eltern mögen sowas nicht. Sie lieben die Kinder über alles, und sind bereit zu verzeihen, aber sie erwarten immer eine persönliche Aussprache. Schon alleine aus Zwecken der Erziehung. Schon bei unserer Erschaffung, als die Seelen körperlos waren, rief Allah uns alle zu sich. Ohne Mittler, und ließ uns ein Zeugniss ablegen. Wie ich gleich zeigen werde. Hast du dich noch nie darüber verwundert, dass JEDER Mensch irgendwie, tief im Inneren glaubt, dass es eine „höhere Macht“ gibt? Sie wollen nicht Gott sagen, aus ihrem bewusten Unglauben heraus. Jedoch der unbewuste Glaube, tief in ihrem Herzen vergraben, lässt sie über eine „höhere Macht“, „Mutter Natur“ oder den „Urknall“ reden. SubhanAllah. Es war Allahs Entscheidung, an welchem Tag und zu welcher Stunde wir geboren werden. Und es war Allahs Entscheidung, wie wir aussehen würden. Weder unseren Geburtstag, noch unser Aussehen konnten wir uns aussuchen, da wirst du mir sicher zustimmen. „“Und als dein Herr aus den Kindern Adams – aus ihren Lenden – ihre Nachkommenschaft hervorbrachte und sie zu Zeugen gegen sich selbst machte (,indem Er sprach): „“Bin Ich nicht euer Herr?““, sagten sie: „“Doch, wir bezeugen es.““ (Dies ist so,) damit ihr nicht am Tage der Auferstehung sprecht: „“Siehe, wir wußten nichts davon.““ (172) „“Oder (damit ihr nicht) sprecht: „“Es waren bloß unsere Väter, die vordem Götzendiener waren; wir aber waren ein Geschlecht nach ihnen. Willst Du uns denn vernichten um dessentwillen, was die Verlogenen taten?““ (173) „Und so machen Wir die Zeichen klar, auf daß sie sich bekehren mögen. (174) (Sure 7 -Die Anhöhen- Ayat 172-174)   So also steht es geschrieben im Koran.
Und ein Hadith gibt es ebenfalls( Barakallahfik an die Schwester die es mir zeigte)
Ibn ‘Abbas berichtete, dass der Prophet  صلى الله عليه و سلم  erzählte:

Als Allah Adam erschuf, schloss Er mit ihm einen Vertrag ab, an einem Ort names Na’man, am Tag von Arafah. Dann extrahierte Er aus ihm alle Nachkommen, die bis zum Ende der Welt geboren werden würden, Generation für Generation, und breitete sie vor Sich aus, um auch mit ihnen einen Vertrag zu schließen. Er sprach zu ihnen von Angesicht zu Angesicht und sagte: “Bin ich nicht euer Herr?” Und sie antworteten alle: “Ja, wir bestätigen es.” Allah erklärte dann, warum Er die ganze Menschheit bezeugen ließ, dass Er ihr Schöpfer und der einzig Wahre Gott war. Er sagte: ”Das war für den Fall, dass ihr (Menschheit) am Tage der Auferstehung sagen würdet: ‘Wahrlich, wir waren uns dessen nicht bewußt. Wir hatten keine Ahnung, dass Du, Allah, unser Gott bist. Niemand hat uns gesagt, dass wir nur Dich allein anbeten dürfen.’” Allah erklärte weiter, dass es auch für den Fall war, dass manche Leute sagen würden: “Es waren unsere Vorfahren, die Allah Partner zugeschrieben haben, und wir sind nur ihre Nachkommen; wirst Du uns nun zerstören für das, was diese Lügner getan haben?”

(Silsilah al-Albani’s al-Ahadith as-Sahihah, als Sahih eingestuft)

Die Menschen werden demnach selbst am Jüngsten Tag nicht aufhören abzustreiten. Doch unsere Seele hat bereits vor der Geburt ein Zeugniss abgelegt, welches sie das gesamte Leben in sich tragen, doch all zu oft verleugnen wird. Und wo ist nun der rechtmäßige Platz der Gesandten und Propheten? Sind sie Teil der Quelle, oder waren sie bei der Erschaffung anwesend oder gar beteiligt? Gott vergib mir, solche Gedanken niederzuschreiben, aber sie sind natürlich nicht Teil der Quelle, da sie offensichtlich Menschen waren. Da sie erschaffen wurden wie wir, unterliegen sie auch denselben Gesetzmäßigkeiten wie wir. Sie können keine Göttlichkeit beanspruchen, da sie Geschöpfe sind. Gott jedoch ist kein Geschöpf. Die Gesandten und Propheten haben all dieselben Bedürfnisse wie wir. Gott hat keine Bedürfnisse. Der Mensch ist abhängig von den Gegebenheiten seiner Umwelt und Nahrung, wovon sein Überleben abhängt. Gott ist von nichts und niemandem abhängig und ist unsterblich. Wie also könnte man die Schöpfung mit dem Schöpfer vergleichen, oder sie angesichts all der enormen Unterschiede auf eine Stufe stellen. Auch sie sind Geschöpfe, welche von Allah zu den Völkern gesandt wurden, um Sie und uns an Allah zu erinnern und uns auf die Hingabe an IHN zurückzubesinnen. Sie wurden gechickt, um die Menschen auf Allah und SEINE Existenz aufmerksam zu machen. Ihre Aufgabe war es, uns bei der Suche nach Allah behilflich zu sein, und uns aufzuzeigen, wie wir uns Allah nähern können. Beispielsweise durch Gebet und Hingabe. Doch da sie nicht Allah und auch nicht ein Teil von IHM sind, darf man sie nicht mit Gott gleichstellen, oder schlimmer noch, sie anbeten. So geschehen im Laufe der Jahrtausende. Man vermutet, dass viele der Polytheistischen Religionen vormals Monothoistisch waren. So dass nur ein Gott angebetet wurde. Doch der Teufel beeinflusste die Menschen immer wieder hin zur Vielgötterei, welches die schlimmste aller Sünden  ist, und mit der Hölle bestraft wird, wenn man vor seinem eigenen Tode nicht umgekehrt und die Vielgötterei und den Götzendienst bereut hat und dem abschwört. Stirbt man also im Zustand des Götzendienstes, so ist man verloren. Dies will doch sicher niemand gerne erleiden, oder? Also sollte man früh genug hinterfragen, was man glaubt oder nicht glaubt, und sich auf die Suche nach dem Glauben machen, indem es nur EINEN Gott gibt. Dann ist man auf der sicheren Seite. Logisch, dass die Religion in der es nur EINEN Gott gibt, nicht falsch sein kann. Denn dort macht man sich definitiv nicht des Götzendienstes schuldig. Tatsächlich ist es nur der Islam, der rein an den EINEN Gott glaubt, und nichts neben IHM erlaubt. Wenn der Mensch nicht erlaubt, dass ein Angestellter mehreren „Chefs“ dient, der Vater nicht erlaubt, dass sein Sohn sich einen zweiten Vater sucht, der König nicht erlaubt, dass seine Diener einem anderem zugleich dienen und ihn hintergehen, der Schenkende nicht erlaubt, dass der Beschenkte jemand anderem dankt, wie soll es dann erst einmal mit Allah sein? Er erträgt, dass die Menschen all dies tun. Sie beten jemand anderen an, sie dienen anderen zugleich und danken und bitten jemand anderem als IHM. Wenn der Mesnch bei so etwas wütend wird, wie ist es dann erst einmal mit dem Herrn der Welten:ALLAH?? Selbst im Christentum ist dies geschehen. Sie machen das Geschöpf Jesus, zu einem Teil Gottes. Sie machen ihn zu seinem Sohn, sie bitten in seinem Namen, und richten ihr Gebet an ihn. Zumindest viele Christen tun dies. Es gibt da ja Unterschiede in den einzelnen christlichen Richtungen. Jedoch ist Jesus immer der Sohn Gottes, was aus islamischer Sicht undenkbar ist. Unser Gesandter Jesus, sowie alle anderen rechtsmäßigen Gesandten und Propheten waren Werkzeuge und nicht Teil Gottes.. Nur JENER, der uns erschuf, hat auch das Recht angebetet, zu werden. So ist die Meinung aller Muslime. Welches Recht sollten andere außer Allah besitzen, angebetet zu werden? Haben sie etwas erschaffen? Haben sie Kontrolle über alles und jeden? Steuern sie jede Sekunde der Welt und jeden Atemzug sowie Herzschlag der lebenden Geschöpfe? Steuern sie das Leblose? Haben sie Macht, dir das Leben zu nehmen, ohne dass du sie siehst? Hatten sie Wissen über das Verborgene? Die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart eines jeden? Können sie Ruhe und Licht in dein Herz senden? Sind sie keine Geschöpfe? Sind sie ohne Anfang und Ende? Benötigen sie weder Nahrung, Schlaf noch Luft? Keine der vermeintlichen Gottheiten, vermeintlichen Söhne und Töchter Gottes vereinen all diese Eigenschaften in sich und unzählige andere Übermenschlichkeiten dazu. Keiner von ihnen kann dir am Jüngsten Tag deine Sünden vergeben, oder dir die Tür zum Paradies öffnen. Und keiner von ihnen kann dich am jüngsten Tag vor dem Zorn Allahs bewahren, außer Allah selbst in SEINER unendlichen Barmherzigkeit.  Nun denn, dann haben sie auch nicht das Recht angebetet zu werden. Im Hause eines Königs zu leben, macht mich nicht zu einem König. Wenn ich neben einem Richter stehe, so färbt seine Weisheit nicht auf mich ab. Der Schüler ist dem Lehrer nicht gleich, und ein Bäcker kann sich nicht Metzger nennen. Nur JENER, der uns schuf, hat das Recht angebetet zu werden. Nur JENER der uns schuf, hat die Macht, unsere Belange und Wünsche zu erfüllen, da alles andere über keinerlei Macht verfügt, demnach machtlos ist. Der rote Faden in der Geschichte der Menschheit und ihren Gesandten ist folgender. Wie bereits zuvor erwähnt, verfielen die Menschheit immer wieder in die Vielgötterei. Wann immer dies geschah und überhand gewann, sandte Allah uns jemanden der zu uns predigte. Und zwar wurde IMMER die Einzigkeit und Einheit Allahs gepredigt, denn dies war und ist das Hauptproblem der Menschen. Den Satz „Es gibt keine Gottheit außer Gott“ (La illaha il Allah) haben alle Propheten gemeinsam. Dies war IMMER der Kern und die Essenz des Ganzen. Die Gesetze die sie in den offenbarten Büchern (Thora, Evangelium, Koran) empfingen und weitergaben, konnten sich unterscheiden. Da sie manchmal dem jeweiligen Volk zu Eigen waren, oder keinem universellen Sinn hatten. Tatsächlich universell und für den Rest der verbleibenden Zeit gültig ist nur der Koran. Jedoch bleibt es dabei, dass es immer darum ging, die Menschen von der Vielgötterei wegzubekommen. Ohne Ausnahme. Wie unfassbar unmöglich scheint es da zu sein, dass behauptet wird, dass jemand der zum EINEN Gott ruft und IHN auch anbetet und IHM dient, gleichzeitig behauptet, Teil von IHM zu sein. Wieso sollte ein Gesandter Gottes, ein wahrhaft Gesandter Gottes und nicht ein Betrüger, der um den Zorn Gottes weiß, behaupten, SEIN Sohn zu sein, und sich damit unweigerlich in die Hölle hinabzubefördern. Was er nicht tat. Jesus hat nicht behauptet, er sei der Sohn Gottes, da dies seiner eigenen Botschaft grundlegend und komplett widersprochen hätte. Warum auch sollte jemand, der zum Kampf gegen Vielgötterei ruft, sich selbst zum Teil Gottes machen. SubhanAllah. Die Botschaft von Jesus, wurde von den Menschen bis ins unkenntliche verfälscht. Aber so wird auch wieder einmal deutlich, wie wichtig und weiße, die Offenbarung des Korans war und immer noch ist.
 
Hier zu Teil 2:
 https://abduomer9.wordpress.com/2012/07/01/tief-im-herzen-steht-die-wahrheit-teil-2/
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