Allahs Weisheit

Auszug und Erweiterung aus dem Text „Das Diesseits“

Allahs Weisheit

Allahs Weisheit überschreitet zumeist enorm die menschliche Vorstellungskraft. Viele Dinge, welche hier auf der Welt geschehen, können die Menschen nicht einmal annähernd verstehen oder nachvollziehen. Sehr häufig hört man Dinge wie: „ Wenn es Gott wirklich gibt, warum gibt es dann Menschen, die vor Hunger sterben? „ Oder „ Wenn es Gott wirklich gibt, warum lässt Er dann Katastrophen geschehen? „ Daher kommt es nur allzu oft zu schlimmen Äußerungen über Allah. Aufgrund der Tatsache, dass es auf der Erde zum Beispiel Gebiete mit großer Armut gibt, oder aufgrund der Tatsache, dass Allah auch Umweltkatastrophen geschehen lässt, beginnen einige, bzw. sehr viele Menschen, an Allah zu zweifeln. Oder sie maßen sich an, Entscheidungen, die Allah gefällt hat, in Frage zu stellen. Dieses ist sehr schlimm, und nicht gerechtfertigt. Allahs Entscheidungen als schlecht darzustellen, ist sogar eine Gotteslästerung und Sünde (Haram). Menschen, die solcherart denken, haben den Sinn und die Komplexität des Lebens noch nicht erfasst oder verstanden.

Doch ich denke wir sollten uns diesem Thema lieber etappenweise nähern.

Vor allem bei dem Thema Gerechtigkeit, welche eng mit dem Thema Weisheit verbunden ist, fühlt der menschliche Verstand sich oft überfordert. Allahs Weisheit überschreitet zudem enorm die menschliche Vorstellungskraft. Viele Dinge, welche hier auf Erden geschehen werden vom Menschen schlichtweg nicht verstanden. Der Mensch ist und bleibt menschlich, also denkt er auch menschlich. Es ist ihm nicht möglich, anders zu denken. Um die Dinge, die hier in der Welt geschehen, besser erfassen zu können, bedient der Mensch sich weltlicher Dinge. Dinge die er kennt und an die er sich gewöhnt hat. Wenn man z.B. sagt: „Der Ast war krumm. So krumm wie eine Banane.“ Dann hat man also eine Banane zum Vergleich herangezogen, um das Wort krumm verstehen zu können. Dieses nur als Beispiel. Der Mensch denkt also mit jenen gedanklichen Vorgängen, die er erlernt hat und die ihm als logisch erscheinen. Etwas anderes als dieses zu verlangen, würde bedeuten, dass der Mensch über seinen eigenen Schatten springen muss. Denn der Mensch will stets alles verstehen. Doch natürlich gelingt dieses nicht immer. Was er nicht versteht, kommt ihm unlogisch vor. Doch was für den einen unlogisch ist, aufgrund eines geringeren Verstandes, dass ist für den anderen eine leichte Übung. Das liegt ganz im Ermessen Allahs. Doch die Weisheiten Allahs kann keiner durchblicken. Die Dinge, welche man nicht versteht, als gegeben zu akzeptieren und Allahs Allwissenheit zuzuschreiben, nennt man Glauben. Denn niemand hat das Recht, Allahs Entscheidungen in Frage zu stellen. Doch warum verstehen wir Allahs Weisheit nicht? Warum fällt es uns so schwer, die Gerechtigkeit zu erkennen? Das liegt daran, dass Allah ganz anders ist als man denkt. Er ist mit nichts auf dieser grossen weiten Welt zu vergleichen, da er Seiner Schöpfung nicht gleicht, und Er alles was wir sehen können erschaffen hat. Wie bereits oben erwähnt, benötigen wir schon bekanntes um etwas verstehen zu können, doch Allah ist uns nicht bekannt. Wir sehen nur Sein Werk, und daher wissen wir, wenn man gläubig ist, dass es IHN gibt. Er ist uns näher als unsere eigene Halsschlagader, Er hört und sieht alles. Er weiss wie wir fühlen und ist immer für uns da, aber dennoch wissen wir nicht wie Er aussieht. Wir haben nichts auf Erden, was wir mit Ihm vergleichen können, also passt es nicht in unser Gedankenschema. Dies ist der Grund, warum nur Allah weiss, wieso Er etwas tut. Es sei denn, Allah wünscht es anders und lässt uns das eine oder andere Mal eine Seiner Weisheiten durchblicken, um Seine Macht, Größe, Herrlichkeit und Barmherzigkeit zu erkennen.

Zunächst einmal muss der Mensch bedenken, dass alles hier auf Erden von Allah erschaffen wurde. Demnach gehört auch alles hier auf Erden Allah. Völlig unabhängig davon, ob es einem gefällt oder nicht. Alles, auch die Menschen, gehört Allah. Des Weiteren ist Allah der Allwissende. Nur Er alleine weiß, warum und wozu er etwas tut. Niemals wird der Mensch eine Weisheit Allahs durchblicken können, und wenn er es sich auch noch so sehr wünscht, es sei denn Allah will es anders und erlaubt dem Menschen, eine Weisheit Allahs zu erkennen. Dieses dient dann natürlich dazu, den Glauben zu steigern.

Da alles auf Erden Allah gehört, kann Allah auch alles was Ihm beliebt, mit Seiner Schöpfung anstellen. Wenn Er etwas zerstören möchte, so kann Er dies tun (z.B. Naturkatastrophen) und wenn Er etwas erhalten möchte, so kann Er dies ebenfalls tun. Das Ganze kann man mit einem banalen Beispiel leicht verdeutlichen: Wenn ich mir ein Brot backe, so kann ich mit diesem Brot tun, was auch immer ich möchte, denn es gehört ja mir. Wenn ich es essen möchte, so tue ich es, wenn ich es teilen möchte, so tue ich es und wenn ich es gar nicht möchte, so kann ich es auf den Boden werfen und darauf herum trampeln. Niemand könnte mir dafür Vorwürfe machen, da es mein Eigentum ist. Genauso verhält es sich mit Allahs Schöpfung. Sie gehört Ihm und Er kann damit tun, was Ihm beliebt. Als Gläubiger Mensch muss man dies erst einmal so akzeptieren. Und ein Gläubiger wird dies auch so akzeptieren. Zudem sind Dinge, die dem menschlichen Verstand als schlecht oder ungerecht erscheinen, oftmals nicht schlecht und schon gar nicht ungerecht. Nehmen wir das Beispiel eines Kindes, welches den Hungertod erlitten hat. Dies wird von den Menschen als überaus schrecklich empfunden. Und das ist es auch. Doch wissen wir, warum Allah dies hat geschehen lassen? Nein. Wissen wir, welcher Sinn dahinter steckte? Nein. Vieleicht wurde durch den Tod des einen Kindes das Überleben vieler anderer gesichert. Vieleicht wäre dem Kind im Alter noch schlimmeres Leid widerfahren, und so war der Tod besser für das Kind. Und so weiter und so fort. All dies sind nur Mutmaßungen, denn wie gesagt, Allahs Wege sind unergründlich. Der normale Mensch empfindet Mitleid für das tote Kind. Und das sollte man als Mensch auch tun. Denn Barmherzigkeit im Herzen ist ein Geschenk Allahs an die Menschen. Es gehört zu den Tugenden des Glaubens, Güte und Barmherzigkeit im Herzen zu tragen. Was wird aus islamischer Sicht mit dem Kind geschehen, nachdem es gestorben ist?

Es wird, so Allah will, das Paradies betreten. Dies ist schon ein Trost. Doch was fängt ein Gläubiger nun mit seinem Mitleid an, denn dem Kind kann man nicht mehr helfen. Steckt vielleicht doch eine „Erkennbare“ Weisheit dahinter? In der Regel sollte das Leid eines anderen Menschen, einen Muslim dazu bewegen, dem Leid dieses Menschen entgegenzutreten und aktiv zu werden, Allah verlangt von Seinen Dienern und Dienerinnen, dass sie den Bedürftigen helfen sollen. Sei es durch eine Spende oder durch eigene z.B. körperliche Initiative. Eine weitere Lehre, die man aus dem Leid anderer Menschen ziehen kann, ist die Möglichkeit, dadurch das eigene von Allah gegebene Leben besser zu akzeptieren. Denn zumeist geht es einem selbst doch erheblich besser, als den anderen Menschen. Auf diese Weise schätzt man die Gaben Allahs wesentlich höher ein, als evt. noch zuvor. Man ist dankbarer für das, was man von Allah bekommen hat. Bei jeglichen schlechten Nachrichten, welche wir täglich über die Medien vermittelt bekommen, steigt die Dankbarkeit darüber, dass es einem selbst sehr gut geht. Verglichen mit anderen, kann man eigentlich immer etwas finden, mit dem man besser gestellt ist, als andere Menschen. Selbst wenn es nur ein Körbchen mit Obst ist, welches man auf dem Küchentisch stehen hat. Es gibt Menschen auf dieser Welt, die dankbar für dieses Obst wären. Darum sollte auch der besser gestellte Mensch dankbar für dieses Obst sein. Und der besser gestellte Mensch sollte dafür Sorge tragen, dass auch der Ärmere Bruder in den Genuss von Obst oder Vergleichbaren Gütern kommt. Beispielsweise, wie oben erwähnt durch regelmäßiges Spenden. Ein Muslim sollte sich ständig darüber im Klaren sein, dass Allah, wenn es Sein Wille gewesen wäre, die Rollen auch genauso gut hätte tauschen können. Dies ist für Allah ein leichtes, und Er tut es auch. Es gibt eine Menge von Muslimen, die Allah auf diese Art und Weise hart auf die Probe stellt. Ihr Glaube wird täglich aufs Neue geprüft. Man stelle sich nur einmal vor, man würde im Irak, in Syrien, Afghanistan, oder in Palästina leben. Man hätte immerwährend Soldaten vor den Augen. Täglich würden dutzende von Häusern zerstört und täglich sterben Frauen und Kinder. Ein sehr hartes Leben wäre das und kaum vorstellbar. Muslime die solcherart Probleme zu ertragen haben und dennoch standhaft im Glauben bleiben, die haben einen unvorstellbaren Lohn von Allah zu erwarten. Und was macht die übrige „muslimische“ Welt? Auch für die übrigen Muslime sind das Prüfungen, aber auf einer völlig anderen Ebene. Allah prüft, wie die Menschen darauf reagieren. Treten die Muslime für das Recht ihrer Brüder und Schwestern ein? Was tun sie, um das Leid der anderen zu mindern? Die traurige Wahrheit ist, dass zurzeit die Muslime völlig regungslos zu sein scheinen. Die „islamischen“ Regierungen stellen sich mit auf die Seite der Feinde. Aus persönlicher Profitgier oder anderen abwegigen Gründen. Dies ist schändlich und äußerst frustrierend. Und die muslimische Bevölkerung wagt es noch nicht einmal, nur mit Worten gegen Unrecht vorzugehen. Bei manchen Menschen regt sich nicht einmal das Herz. Das ist alles sehr traurig und unislamisch.

O ihr, die ihr glaubt! Was ist mit euch, dass ihr euch schwer zur Erde sinken lasst, wenn euch gesagt wird: „Rückt aus auf Allahs Weg!“ Habt ihr mehr Wohlgefallen am irdischen Leben als am Jenseits? Aber der Nießbrauch des irdischen Lebens ist gegenüber dem Jenseits winzig. ( Sura 9 (Die Reue); Aya 38 )

Im Islam wird man dazu aufgerufen, seinem Bruder in jeder Notlage beizustehen. Dies kann aber nur funktionieren, wenn jeder Muslim einmal in sein Herz schaut, und die Gleichgültigkeit, welche der Schaitan dort eingepflanzt hat, hinauswirft und die Gnade und Barmherzigkeit hineinlässt. Nur wenn wir selber die Barmherzigkeit in uns tragen, sind wir auch würdig, Allahs Barmherzigkeit zu bekommen.

 

Allahs Gesandter hat gesagt: „Allah ist nicht barmherzig mit dem, der nicht barmherzig mit den Menschen ist.“ (Hadith: Buchari; Muslim; Mischkat)

 

Allahs Gesandter hat gesagt: „Wer sich für die Witwen und Armen einsetzt, ist wie ein Mudschahid auf Allahs Pfad, und sein Lohn ist wie der Lohn dessen, der unermüdlich (im Gebet) steht oder dessen, der (andauernd) fastet, ohne das Fasten zu brechen.“ (Hadith; Buchari; Muslim)

 

Jemand fragte: „Allahs Gesandter, wer ist der Beste von allen Menschen?“ Allahs Gesandter sagte: „Der Gläubige, der sich mit allen Kräften, seinem Leben und seinem Besitz auf dem Wege Allahs einsetzt.“ (Hadith: Buchari)

 

Ein Mensch also, der sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln einsetzt, um Unrecht zu bekämpfen und den Willen und das von Allah gewollte Recht umzusetzen und durchzubringen. Doch für viele Menschen wird dies immer ein unerreichbares Ziel bleiben, da sie zu sehr an ihrem weltlichen Besitz hängen und mehr Angst vor den Menschen anstatt  vor Allah hegen.

 

Allahs Gesandter hat gesagt: „Ein Teil meiner Gemeinschaft wird nicht aufhören, für die Wahrheit zu kämpfen, und sie werden den Sieg über ihre Gegner davontragen.“ (Hadith: Mischkat)

 

Ein Versprechen des Gesandten Allahs (s.a.s.),einen Sieg davonzutragen, für den Fall dass man  bereit ist, sich für die Wahrheit einzusetzen, auch wenn es den Kampf bedeuten sollte. Der Kampf ist hier natürlich nicht auf das körperliche beschränkt, sonder auch das Sprechen eines wahren Wortes stellt einen Kampf dar. So, wie in dem folgendem Hadith.

 

Allahs Gesandter hat gesagt: „ Der beste Dschihad* ist, das Wort der Wahrheit (und des Rechtes) vor einem tyrannischen Herrscher zu sprechen.“ (Hadith: Tirmidhi)

*wörtl.: sich anstrengen, sich bemühen (auf dem Wege Allahs)

 

 

Eine weitere Weisheit und Prüfung steckt in der Krankheit und Gesundheit, die Allah den Menschen gibt oder nicht gibt. Mit der Krankheit prüft Allah die Menschen, denn die Krankheit ist etwas, was den Körper betrifft. Etwas was einem Schmerzen und Unwohlsein einbringt, lässt einen oft ungeduldig und wütend werden. Zumindest dann, wenn man ungläubig ist und nicht auf Allah vertraut. Selbstverständlich ist es unangenehm krank zu sein, insbesondere dann, wenn es sich um eine sehr schlimme Krankheit handelt, die vielleicht den Tod bedeuten könnte. Andererseits kann man oft auch nicht auf Anhieb den Nutzen des Krankseins erkennen. Doch wie gesagt, das liegt einzig und alleine in der Hand Allahs.

Allahs Gesandter hat gesagt: „Jemand, der einen festen Glauben hat, ist besser und Allah lieber als einer mit schwachem Glauben. In jedem ist Gutes. Sei auf das bedacht, was dir (bei Allah) nützt, bitte Allah um Hilfe, und laß (dabei) nicht nach. Wenn dir etwas zustößt, sag nicht: Wenn ich etwas getan hätte, wäre es so und so gekommen, sondern sag: Allah beschließt und tut, was er will. Denn das „Wenn“ öffnet dem Wirken des Schaitan (Tür und Tor).“  (Hadith; Muslim)

Und nebenbei bemerkt leben wir hier unten auf der Erde und (noch) nicht im Paradies. Im Paradies wird man frei von Krankheit und Qual sein, doch hier auf Erden sind wir nur, um Allah zu dienen und um in unserem Glauben geprüft zu werden. Allah prüft also die Menschen mit dem Mittel der Krankheit. Er prüft damit sowohl den Kranken, als auch die Angehörigen. Sehr gut erkennbar bei der Vorstellung, dass Vater, Mutter oder das eigene Kind erkrankt. Allah prüft ob man in Verzweiflung verfällt, oder ob man auf Allah vertraut und standhaft und gläubig bleibt. Ein Gläubiger wird demnach sagen: „Gelobt sei Gott. Ihm alleine obliegt das Recht und die Weisheit und das Wissen, den Menschen erkranken zu lassen oder ihn zu heilen. Er hat die Macht über Gesundheit und Krankheit und wir gehören Allah alleine. Er kann tun und lassen was Er will (dieses war jetzt nur ein Beispiel, was man sagen könnte, um Allah seine Geduld zu beweisen. Für ein Bittgebet, dem Wortlaut des Propheten entsprechend, schaue man im Hisnul Muslim nach.).“

Ein Ungläubiger aber, wird sagen: „Oh nein! Warum ich! Wieso mir! Womit habe ich das verdient! Und so weiter.“ Dieses ist ein klares Zeichen von Unglauben. Man vertraut in keinster Weise auf Allah und trägt keinerlei Hoffnung in sich, dass es einem vielleicht irgendwann einmal wieder besser gehen könnte. Das ist falsch. Und diese Menschen können einem sehr leid tun. Denn sie wissen nichts von dem Segen und von dem Lohn, den sie als Gläubiger Mensch von Allah zu erwarten hätten. Sie können nicht über ihren eigenen Horizont hinaus blicken, und verharren in ihrer eigenen kleinen Welt, die in Wirklichkeit nicht klein ist, sondern Teil eines Ganzen Großen. Wie eine Ameise, die denkt, dass der Garten in dem sie lebt, die Welt darstellt, doch in Wahrheit ist es nicht einmal ein Atom von der Welt.

Ein Gläubiger Muslim ist dankbar für alles was ihn trifft. Sei es nun gut oder schlecht (aus menschlicher Sicht). Über das Gute freut er sich und über das Schlechte ebenfalls, da es einen immens großen Lohn dafür geben wird.

Allahs Gesandter hat gesagt: „Die Sache des Gläubigen ist wunderbar. Alle seine Angelegenheiten sind gut für ihn, und dies ist bei niemandem so, außer dem Gläubigen. Wenn ihm etwas Schlechtes widerfährt, ist er geduldig, und dadurch wird es gut für ihn, und wenn ihm gutes widerfährt, ist er dankbar, und dadurch wird es (auch) gut für ihn.

(Hadith: Muslim)

 

Und des Weiteren ist es doch auch möglich, dass die Krankheit noch einen weiteren Sinn außer der Prüfung verfolgt. Denn durch die Krankheit werden vielleicht Antikörper gebildet, welche einen vor einer noch schlimmeren Krankheit bewahren werden. Frei nach dem Motto: „Was dich nicht tötet, das macht dich stark.“ Oft werden Menschen, welche eine schwere Krankheit hinter sich gebracht haben, weiser und bewusster in ihrem Leben. Allah hat sie wieder geheilt, und dem gläubigen ist diese Gnade und Barmherzigkeit durchaus bewusst. Ein Muslim ist für die wieder gewonnene Gesundheit sehr dankbar, und äußert dies durch tieferen Glauben. Er erkennt die Allmacht Allahs, welcher fähig war, eine krank und hernach wieder gesund zu machen.  Außerdem bringt jeder Schmerz, welchen man erduldet Lohn von Allah, und die Sünden werden getilgt, inschaAllahDer Mensch ist dagegen völlig machtlos und der menschliche Körper ist dem Willen Allahs völlig ergeben..Ich sage bewusst „ der Körper , denn die Seele und der Geist des Menschen ist in dieser Beziehung anders. Da Allah den Menschen den freien Willen schenkte, dennoch unterliegt auch die Seele der Kontrolle Allahs. Und so ist der Geist des Menschen nur allzu schnell Widerspenstig und möchte trotz Millionen von Zeichen nicht an Allah glauben. Und so muss der Geist des Menschen durch kleine Piekse hier und da auf die Allmacht Allahs hingewiesen werden. Letztendlich bedeutet die Krankheit für den Muslim also nur Gutes, da es den Glauben stärken oder sogar erstmals wecken soll, und das ist sehr gut, da es das Paradies bedeutet. Und für einen Ungläubigen würde der Satz: „Würde man die Gesundheit erkennen, wenn die Krankheit nicht wäre?“ wohl völlig ausreichen, um zu erklären, dass auch in Krankheit ein Segen liegt.

Wobei noch kurz eine weitere Sache, Allahs Weisheit betreffend, angeschnitten werden kann. Es gibt Menschen hier auf Erden, die aufgrund eines Gendeffekts von Geburt an einen anderen Körperbau haben als gesunde Menschen. Diese Veränderungen können vielerlei Art sein, und werden in der hiesigen Gesellschaft als „Behinderungen“ bezeichnet. Doch jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes und hat Rechte wie jeder andere auch. Und in Wirklichkeit zeigt sich in der veränderten Körperstruktur ebenfalls Allahs Macht und Allmacht. Die Menschen verleugnen Seine Existenz und schreiben alles einem Zufall zu. Aber alles ist penibel genau und perfekt geplant und gestaltet. Allah beweist durch die Menschen, die anders als gewohnt aussehen, dass auch nur die allerkleinste Veränderung in der Genstruktur eine große Wirkung erzielt. Eine Wirkung die dem Mensch so ganz und gar nicht gefällt. Es ist nichts dem Zufall überlassen, und alles wurde perfekt geplant. Demnach ist alles von Allah. Er schafft und tut alles was Er will, und das ist auch Sein gutes Recht, denn Er ist der Schöpfer.

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