Das Diesseits (Ad-Dunja) Teil 1 Zusammenfassung des Lebens*

Angesichts einer solch großen und schönen Schöpfung, wie wir sie hier auf der Erde finden, muss das Leben einen tieferen Sinn und eine größere Bedeutung haben. Jedem, der auch  nur einen Funken Verstand besitzt, muss klar sein, dass er in der Betrachtung der Schöpfung den Glauben  bzw. Allah finden kann. Hinter jedem Geschöpf steckt eine außerordentlich penible Planung. Alles hängt miteinander zusammen und ist miteinander verknüpft. Ist den Menschen dieser Welt das nicht bewusst? Sind sie nicht fähig einen klaren Gedanken zu fassen? Können sie den Perfektionismus der Schöpfung nicht erkennen? Sie behaupten von sich selbst, sie seien schlaue Leute, doch wie verblendet muss man sein, wenn man behauptet, all dies was uns umgibt, sei durch Zufall entstanden. Niemand würde auf die Idee kommen, zu behaupten, dass er  durch das umher werfen von Metallteilen ein Auto bauen könne. Schaut man sich beispielsweise einen Tisch an, so weiß man, dass jemand diesen Tisch geschreinert haben muss, denn durch bloßes in die Hände klatschen ist er sicherlich nicht entstanden. Und wenn man sich ein Haus anschaut, welches vielleicht sogar noch wunderschön ist, so fängt man an, über die Genialität des Architekten nachzudenken. Doch bei der Schöpfung trifft diese Logik dann seltsamerweise nicht mehr zu? Wenn bereits eine einzige (!) Zelle des Menschen, so etwas wie ein kleines Kraftwerk darstellt?  Dieses soll dann plötzlich planlos und durch Zufall geschehen sein? All jenen Menschen sei gesagt, dass sie es mal selbst versuchen sollen, z.B. eine Zelle zu erschaffen, und zwar ohne vorheriges Genmaterial. Wenn es doch so einfach ist, dann sollen sie mal aus dem Nichts eine Fliege erschaffen. Aber vielleicht leben sie auch lange genug, um sich ein paar tausend Jahre vor einen Klumpen Matsche zu setzen und darauf zu warten, dass daraus ein Mensch entsteht.  Denn was der Zufall kann, dass kann der Mensch doch schon lange. Nicht wahr?

Zusammenfassend kann man nun folgendes über das Diesseits sagen:

Der Mensch wurde erschaffen, um Allah zu dienen und er lebt auf der Erde, um genau dies zu tun. Allah auf jegliche Art und Weise, mit ganzer Kraft und aus tiefstem Herzen zu dienen. Der Mensch verbringt sein Leben hier auf dieser Erde wobei er versucht, sich und seine Familie zu ernähren und seinen Pflichten nachzukommen. Die Menschen werden im Diesseits auf ihren Glauben geprüft und Allah wird aufgrund dieser Prüfungen die Gläubigen von den Ungläubigen unterscheiden und voneinander trennen. Allah gab den Menschen dabei verschiedene Hilfen an die Hand, nach denen man sich richten kann, oder eben auch nicht, da der Mensch, wie oben erwähnt, einen freien Willen besitzt. Doch Allah lässt Seine Diener nicht im Stich. Er setzte sie nicht auf der Erde aus und beobachtet sie dann, um zu sehen was sie dort so treiben. Nein, so ist es ganz und gar nicht. Allah ist erhaben über all jenen Dingen und ER steht unendliche Male über uns. Nicht einen Atemzug tuen wir, ohne dass Allah diesen steuert. Wir sollten dankbar sein, dass ER uns das Leben gab und sollten Ihn dafür täglich huldigen und täglich Seiner gedenken. Allah wusste von Anbeginn, was die Menschen benötigen würden, um sich in dieser Welt zurecht zu finden. Er wusste von vorn herein, dass der Mensch nicht von alleine das Richtige tun würde. Denn der Mensch ist schwach, und fällt nur allzu leicht auf die List des Teufels herein. Er ( der Mensch ) neigt dazu, undankbar zu sein und Allah zu vergessen, oder gar zu verleugnen. Die Menschen bedurften aus diesem Grunde einer Rechtleitung und bedürfen ihrer immer noch. Wenn die Menschen nicht wissen, wie sie Allah um Vergebung bitten und anbeten können, wenn sie nicht wissen, wie sie Allah diene können, so können sie es auch nicht richtig machen. Auch aus diesem Grunde bedürfen sie einer Rechtleitung. Zudem brauchen sie etwas, was ihnen den Unterschied zwischen Gut und Böse aufzeigt. Zu diesem Zwecke sandte Allah die Propheten. Und der Erste der Propheten war sogar schon Adam selbst. Alle Propheten erinnerten die Menschen an Allah, und sie gaben den Menschen Hilfe für den Dienst an Allah. Durch die Propheten weiß der Mensch, was richtig und was falsch ist. Er weiß, was zu tun ist, um Allahs Gunst zu erhalten. Die wichtigste dieser Rechtleitungen stellt der Koran dar. Dieser ist die letzte Botschaft Allahs an die Menschen. bekannterweise  wurde der Koran dem Propheten Mohammed (s.a.s.) offenbart. Wenn man den Koran mit einem Brief an die Menschheit vergleichen würde, so könnte man den Propheten Mohammed (s.a.s.) als dessen Zusteller betrachten. Der Koran ist frei von menschlichen Einflüssen und ist bis zum heutigen Tage unverfälscht geblieben. Der Koran beinhaltet die letzte Chance, sich für das Richtige zu entscheiden. Im Koran finden sich Hilfen, für jede nur erdenkliche Lebenslage des Menschen. Und in der Lehre des Propheten Mohammed (s.a.s) haben wir jede Hilfe, auch zum besseren Verständnis des Korans, die wir uns wünschen können. Zudem zeigt er den Weg, der zum Paradies führt auf, und er zeigt den Weg, der zur Hölle führt auf. Der Eine oder Andere mag jetzt denken, dass es völlig unsinnig ist, der Rechtleitung Allahs zu folgen, und dass es völlig unsinnig ist, die Regeln des Islam zu befolgen. Wozu sollte all dies gut sein? Man könnte doch auch seinem Instinkt folgen, und für sich selbst ein guter Mensch sein. Das reicht dann doch völlig aus, so mag der Eine oder Andere denken. Dem stelle ich nur einige Frage gegenüber. Wozu ist es denn eigentlich nötig, dass die Eltern ihre Kinder erziehen? Wüsten die Kinder wie die Welt funktioniert, wenn die Eltern es ihnen nicht sagen würden? Wüsten die Kinder, was richtig und falsch ist, wenn  die Eltern es ihnen nicht zeigen würden? Na also, da haben wir es. Ohne Erziehung funktioniert es nicht, und der Koran dient der Erziehung der Menschheit. Hierzu ein kleines Beispiel: Wenn man sich im Reich eines bestimmten Königs aufhält, so muss man die Regeln, die dieser König für sein Reich bestimmt hat, befolgen. Man hat nicht das Recht, Bäume oder Gegenstände, die sich in diesem Reich befinden, zu zerstören. Denn der Boden auf dem man steht und alles was sich in diesem Reich befindet, gehört dem König. Man hat auch nicht das Recht, andere Regeln, als die des Königs zu befolgen, oder sogar selbst noch ein paar eigene Regeln hinzuzufügen oder die vorhandenen Regeln abzuändern. Dieses würde den König, der sich die Regeln mit Weisheit ausdachte, sicherlich sehr verärgern und er würde denjenigen der dies tat, zur Rechenschaft ziehen und ihn bestrafen. Der König ist in diesem Fall Allah und die Welt ist SEIN Reich.

Wir können zurzeit sehr gut erkennen, zu was die Menschen fähig sind, wenn sie der Meinung sind, sie täten von selbst das Richtige. Und zu was sie fähig sind, wenn sie glauben, sie wüsten das Maß für Gut und Böse. Die Wahrheit ist, dass sie in ihrem Alleingang völlig den Überblick verlieren. Das sie maßlos werden und stark „Ichbezogen“. Sie werden selbstsüchtig und sind nur auf das eigene Wohl bedacht.  Sie überschreiten moralische Grenzen im Übermaß. Denn alles was dem Spaße dient, ist in ihren Augen gut. Schamgefühl und Anstand ist nur noch Nebensache. Man kennt diese Dinge nur noch als Worte in einem Wörterbuch. Dabei ist diese Welt als nichts anderes als ein Zeitvertreib oder eine Zwischenstation zu betrachten. Doch sie denken, dass nach dem Tode alles vorbei sei. Doch der Gläubige weiß, dass das eigentliche Ziel  dieser Welt ist, nach dem Tode, durch Allahs Gnade und Barmherzigkeit, das Paradies zu betreten.

Und sie sagen: „ Es gibt kein anderes als unser irdisches Leben, und wir werden nicht wiedererweckt werden.“ (29) Aber wenn du nur sehen könntest, wie sie vor ihren Herrn gestellt werden ! Er wird sprechen: „ Ist dies nicht die Wahrheit?“ Sie werden antworten:  Ja, bei unserem Herrn.“ Er wird sprechen: „ Dann kostet die Strafe dafür, dass ihr ungläubig waret.“ (30) Wahrlich, die Verlierer sind diejenigen, die die Begegnung mit Allah leugnen. Wenn aber unversehens die Stunde über sie kommt, werden sie sagen: „ O wehe uns, dass wir sie vernachlässigt haben!“ Und sie werden ihre Last auf dem Rücken tragen. Wahrlich schlimm ist das was sie tragen werden. (31)  ( Quran Sura 6; Ayat 29-31)

Damit an dieser Stelle keine Missverständnisse entstehen, sei noch dazu gesagt, dass es natürlich nicht verboten ist, sich  in dieser Welt zu vergnügen oder Spaß zu haben. Jedoch Spaß im Rahmen des Erlaubten. Den Rahmen des Erlaubten bildet der Koran, in dem z.B. eindeutig Glücksspiel und Berauschendes als Verboten deklariert werden. Der Sinn hierfür ist nicht zu übersehen. Denn beides führt in das Unglück. Bei all diesem Spaß sollte Allah immer im Vordergrund und an erster Stelle stehen. Niemals sollte man vergessen, dass es Allah ist, der einen mit all diesen Dingen wie Nahrung und Kleidung versorgt, und dass es Allah ist, der einen am Leben erhält. Und niemals sollte man Allah selbst vergessen. Viele Menschen widmen sich vollständig dem Spaß und dem Diesseitigen Leben. Sie vergessen nur allzu schnell, dass all dies auch von einem Augenblick zum anderen vorbei sein kann. Nichts ist für immer und ewig oder von unendlicher Dauer. Nur Allah ist unendlich und ewig. Im Diesseits jedoch ist alles endlich. Jeder Mensch wird beispielsweise irgendwann einmal sterben. Und jeder Mensch wird früher oder später den Verlust eines geliebten Menschen wie Vater oder Mutter erleiden und damit umgehen müssen. Dieser Vorgang des weltlichen Seins gehört nun einmal zur Existenz des Menschen dazu. Dies ist der Kreislauf des Lebens, den Allah für uns bestimmt hat. Dies ist wieder mal ein Beweis dafür, dass es Allah wirklich gibt. Denn wenn es soweit ist, das der Zeitpunkt des Todes eintritt, so kann man ihn mit keinen Mitteln der Welt verhindern. Selbst wenn man alle Schätze der Welt besitzen würde, so könnte man doch nicht den Zeitpunkt des Todes hinauszögern, indem man sich loskauft oder dergleichen. Man wird auch niemals die Seele davon abhalten können, den Körper zu verlassen oder sie gar zurück in den Körper befördern können. Nur Allah kann es geschehen lassen oder verhindern. Doch den Tod wird Er definitiv über jeden von uns verhängen. Dieses sollte jedem von uns klar und deutlich im Gedächtnis sein. Früher oder später werden wir sterben. In diesem Moment wird alles vorbei sein, und somit ist die letzte Chance vertan, einen Fehler den man vielleicht mal irgendwann begangen hat, wieder gut zu machen. Und niemand weiß vorher, wann der Zeitpunkt des Todes kommen wird. Dieses ist eine Barmherzigkeit von Allah, denn wenn man es vorher wüsste, so wäre man seines Lebens nicht mehr froh. Wenn ein Mensch Angst vor dem Tode haben sollte, so soll er Vorsorge treffen, damit er für den Zeitpunkt des Todes und das Treffen mit Allah gut vorbereitet ist. Er soll mit reinem Herzen, wahrhaftem Glauben und einem ganzen Berg von Guten Taten zu Allah kommen. Und er soll nicht mit verdorbenem Herzen, Unglaube und einem ganzen Berg von schlechten Taten zu Allah kommen. Wenigstens mit einem der oben genannten Guten Eigenschaften sollte man zu Allah kommen: Dem wahrhaften Glauben. Die guten Taten vermehren sich dann wie von selbst, indem man die Gebote Allahs einhält und das tägliche Gebet verrichtet. Auf diese Weise reinigt man sein Herz und seine Seele. Jeder Mensch der wahrhaft gläubig ist, der ist auch zwangsläufig von der Botschaft Allahs überzeugt, und folglich wird er das machen, was in der Botschaft Allahs für die Menschen vorgeschrieben wird. Und dem zu Folge wird er auch denjenigen anerkennen, dem die Botschaft Allahs offenbart wurde. Nämlich dem Propheten Mohammed (s.a.s.).  Dieses ist es, was ich mit „automatischer“ Vermehrung meinte.

Und präge ihnen das Gleichnis vom irdischem Leben: Es ist wie das Wasser, das wir vom Himmel hernieder senden, mit dem die Pflanzen der Erde sich sättigen, und welche dann dürre Spreu werden, die der Wind verweht. Und Allah hat Macht über allem Dinge. (45) Besitztum und Kinder sind Schmuck des irdischen Lebens. Die bleibenden guten Werke aber sind lohnender bei deinem Herrn und hoffnungsvoller.(46)  (Sura 18;Ayat 45 – 46)

Wahrlich, euer Eifer ist verschieden. (4) Jener aber, der gibt und gottesfürchtig ist (5) und an das Beste glaubt (6) ,dem wollen Wir den Weg zum Heil leicht machen.(7)Jener aber, der geizt und gleichgültig ist (8) und das Beste leugnet (9), dem wollen Wir den Weg zur Drangsal leicht machen. (10) Und sein Vermögen soll ihm nichts nützen, wenn er zugrunde geht. (11) Wahrlich, Uns obliegt die Rechtleitung.(12) Und Uns gehört das Jenseits und das Diesseits (13); ( Sura 92 ( Die Nacht ); Ayat 4 – 13 )

Das Diesseits ist vergleichbar mit einer Arbeitsstelle. Die Arbeit, die man annimmt, muss man gewissenhaft und gut erledigen, damit man am Ende einen guten Lohn bekommt. Man muss die Arbeit so erledigen, wie es der Arbeitgeber von einem verlangt und man muss sich an die Regeln halten, sonst läuft man Gefahr, den Arbeitsplatz zu verlieren. Wenn man die Arbeit mangelhaft oder sogar überhaupt nicht ausführt, so kann man auch nicht den vollen Lohn verlangen. Das wäre völlig ungerechtfertigt denjenigen gegenüber, die ihre Arbeit gewissenhaft und gut verrichtet haben. Und so verhält es sich mit dem Diesseits. Allah ist unser Arbeitgeber und wir die Arbeiter. Jeder von uns sollte versuchen, seine Arbeit gut zu machen, damit man am Ende einen guten Lohn, das Paradies,  erwarten kann. Das Diesseits ist aber auch vergleichbar mit der Schule. In der Schule strengt man sich richtig an (das sollte man zumindest). Man lernt sehr viel und bereitet sich auf die Tests und Prüfungen vor. Und wozu das Ganze? Man tut all dies um am Ende mit einem guten Zeugnis den Abschluss zu schaffen. Ebenso verhält es sich mit dem Diesseits. Das Diesseits ist eine gigantisch große Schule. Allah lehrt uns durch Seine Offenbarung (den Koran). Der Lehrer ist der Prophet Mohammed (s.a.s.) und die Prüfungen führt Allah aus. Denn im Diesseits werden wir Menschen immer wieder von Zeit zu Zeit auf unseren Glauben und unsere Geduld geprüft. Diese Prüfungen sind individuell für jeden einzelnen von uns.

Die allgemeinen Erläuterungen des Diesseits sind an dieser Stelle erledigt. Jedoch zum besseren Verständnis einiger Dinge, muss man ein paar Themen detaillierter abhandeln. Die „Prüfungen“ werde ich beginnend abhandeln. Zuvor noch einige Hadith.

Allahs Gesandter hat gesagt: „ Wer sein Diesseits liebt, fügt seinem Jenseits Schaden zu, und wer sein Jenseits liebt, fügt seinem Diesseits Schaden zu. Zieht daher das Bleibende dem Vergänglichen vor.“ (Hadith: Ahmad; Baihaqi)

Allahs Gesandter hat gesagt: „ Bei Allah, nicht die Armut fürchte ich für euch, sondern ich fürchte für euch, dass sich (die Freuden) des Diesseits euch ebenso darbieten, wie sie sich jenen darboten, die vor euch waren. Ihr werdet um sie wetteifern, ebenso wie jene (vor euch) um sie wetteiferten. Das wird euch zugrunde richten, ebenso wie es jene zugrunde gerichtet hat.“ (Hadith: Buchari; Muslim)

Siehe auch Teil 1: https://abduomer9.wordpress.com/2006/08/22/das-diesseits-teil-1/

Siehe hierzu auch Teil2: https://abduomer9.wordpress.com/2006/08/22/das-diesseits-teil-2/

Und auch Teil 3: https://abduomer9.wordpress.com/2006/08/22/das-diesseits-teil-3/

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2 Gedanken zu “Das Diesseits (Ad-Dunja) Teil 1 Zusammenfassung des Lebens*

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